Editorial

"wie viele Dinge es gibt, deren ich nicht bedarf"
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Schwerpunkt: Das Leben vereinfachen

Von der Antike bis heute streben die Menschen nach einem einfachen und natürlichen Leben, das nicht von Gier, Ablenkung und Verwirrung bestimmt ist. In welchen Bereichen gilt das Prinzip der Einfachheit und wie können wir es heute einsetzen?

Seit geraumer Zeit sind Begriffe wie Simplify, Lifeclearing oder Downshifting in aller Munde. Gemeint ist die Vereinfachung, das Herunterfahren und Entrümpeln im Privat- wie im Berufsleben. Das Außen spiegelt das Innen, sagen Psychologen. Deshalb wirkt sich das Sortieren, Aufräumen und Entsorgen von materiellen Dingen immer auch mental aus, ebenso wie die Reduzierung der Arbeitszeit, der täglichen Termine und Freizeitaktivitäten. Was sich in der Theorie einfach anhört, kann in der Praxis allerdings auch schon einmal schwierig werden…

Wenn es bloß so einfach wäre, das Leben zu vereinfachen! Seit der Antike preisen die Weisen, Heiligen und Philosophen die Vorzüge des einfachen Lebens, haben Dichter und Literaten das Lob der Einfachheit gesungen. Und obwohl wir an dem Zuviel an Dingen, Aufgaben und Aktivitäten zu ersticken drohen, obwohl wir uns von der Komplexität des modernen Lebens überfordert fühlen, trachten die Menschen weiterhin nach dem prallen, übervollen Leben.

Kultur & Wissen

Eine Welt voller Möglichkeiten, so lautet das Motto des Cosmic Cine Filmfestivals 2013 – ein Kinofestival für Nachhaltigkeit, Bewusstsein und Wertewandel in Deutschland und der Schweiz. Vom 18.-24. April werden in vier Bundesländern: Bayern mit München, Baden-Württemberg mit Karlsruhe, Hessen mit Darmstadt, Nordrhein-Westfalen mit Bonn Bad Godesberg zeitgleich die besten „Open Mind Movies“ für eine lebenswertere Zukunft gezeigt. Alle Zuschauer dürfen sich freuen auf Kino,...

Einfachheit. Als ich mich auf das heutige Thema dieser Kolumne einzuschwingen begann, kam mir ein Aphorismus von Albert Einstein in den Sinn. Dieser soll gesagt haben: „Mach es so einfach wie möglich, doch nicht einfacher als erlaubt.“ Treffend, nicht wah...

Religiöse Kunst soll auf Gott oder das Transzendente hinweisen. Doch während im Christentum und im Hinduismus gegenständliche Bilder selbstverständlich sind, beschränken sich andere spirituelle Traditionen auf eine nicht-gegenständliche Darstellung. Warum?

Gesundheit & Wellness

„Schickt dir das Leben Zitronen, mach Zitronen-Limo daraus“, heißt ein bekannter Spruch. Um Saures genussreich zu machen, braucht es lebenstaktisch nur eine Portion Phantasie und küchenpraktisch nur ein paar einfache Zutaten und Handgriffe.

Der aktuelle „Stressreport des Bundesarbeitsministeriums“ zeigt Handlungsbedarf an. Unsere moderne Lebensweise, geprägt von Schnelllebigkeit und einem hohen Maß an Flexibilität, verlangt den Menschen viel ab. Das Wissen um geistige Grundprinzipien, Atemübungen und Meditation lassen Stress gar nicht erst entstehen.

Menschen um die 50 erleben derzeit einen Chiron-Transit. Ebenso Fische-Geborene, denn Chiron steht bis 2019 in diesem Zeichen. Das Schicksal fordert nun unausweichlich die Auseinandersetzung mit schmerzlichen Lebensthemen ein.

Portrait

Carminho heißt der neue Stern, der an Portugals Fado-Himmel aufgegangen ist. Die Tochter der Fadista Teresa Siqueira stand schon als Teenager auf der Bühne und sang. Doch bevor sie ihr Leben ganz dem Fado verschrieb, wollte sie Erfahrungen sammeln und ging als ehrenamtliche Helferin für eine Hilfsorganisation nach Indien, Peru und Kambodscha. 2007 stieg sie dann ins Musikgeschäft ein. Regisseur Carlos Saura, der schon dem Flamenco eine Dokumentation widmete, portraitierte sie für seinen Film Fado. 2009 erschien ihr viel beachtetes, schlicht Fado betiteltes Debütalbum. Mit dem Nachfolger Alma („Seele“) besuchte Carminho im November und Dezember 2012 Deutschland. VISIONEN -Redakteurin Claudia Hötzendorfer sprach mit der 28-Jährigen über ihr humanitäres Engagement, die Wurzeln des Fado, den die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt hat, und die neue Generation von Fadistas, die den Musikstil aus den Armenvierteln Lissabons hinaus in die Welt tragen.

Bewusst Reisen

Barfuß zu wandern liegt im Trend, ist gut für Körper und Seele und auch für Kinder ein willkommenes Abenteuer. Welche Vorteile das hat und wie es sich anfühlt, beschreiben die erfahrenen Barfußwanderer Eduard und Sigrid Soeffker.

Positive Lebensgestaltung

Wer mit seiner Geldanlage den Raubbau an der Natur, unwürdige Massentierhaltung oder billige Kinderarbeit nicht unterstützen möchte, findet für sein Erspartes bei Nachhaltigkeitsbanken ein neues Zuhause. Georg Schürmann, Geschäftsführer von Triodos in Deutschland, erläutert im Interview mit VISIONEN , was seine Bank von den üblichen Banken unterscheidet.

Die 14-jährige Lena hat eine tödliche Krankheit. In ihrem letzten Urlaub begegnet sie in einer verborgenen Meeresbucht dem weisen Delphin Sokrates, ihrem spirituellen Sterbebegleiter. Von ihm lernt sie, mit ihrer Angst vor dem Tod umzugehen.

Die Sonne nimmt im Geburtshoroskop eine herausragende Stellung ein. Das sehen wir bereits daran, dass die meisten Menschen das Zeichen ihrer Geburtssonne kennen.

In den ganz stillen Momenten des Lebens haben wir nur ein Sehnen: Tiefen Frieden! In unserer Seele schlummert eine Kraft, mit der wir diese Sehnsucht stillen können.

„Wenn die Seele mitten inne ist, den wahren Kern der Dinge anzuschauen, so vermag sie dies am reinsten, indem sie sich völlig aus dem Körper in sich selbst zurückzieht, sich vom Leibe trennt und so der wahren Wirklichkeit entgegen strebt.“ (Sokrates)

Gelebte Spiritualität

Die Medizinvölker, mit denen Alberto Villoldo studierte, glauben, dass wir Unsterblichkeit durch die Wahrnehmung unseres leuchtenden, unveränderlichen Selbst erfahren. Diese Erfahrung ist zugleich eine Heil-Erfahrung. Die heiligen Stätten von Moray. - Foto: L. Obermaier

„Wer sündigt, in den ist der Geist der Narrheit gefahren. Was aber tut der Weise, wenn ein Narr zu ihm kommt? Er lacht über all seine Narrheiten, und dabei schmilzt die Strenge, und was schwer wog, wird leicht!“

Wir sind nicht immer nur gut und liebevoll. Jeder Mensch birgt einen Schatten, der jederzeit aktiv werden kann. Die Therapeutin Mariananda hat sich intensiv mit diesem Thema befasst. Im VISIONEN -Interview gibt sie uns erfrischende Antworten.

Mystische Erfahrungen des Göttlichen lassen sich nicht erzwingen, aber man kann den geistigen Boden für sie bereiten. Wie das geht, erklärt Sarah McLean, eine erfahrene und bekannte Meditationslehrerin aus Arizona.

„Die Bibel kennt nur eine Auferstehung der Seele, bedient sich jedoch häufig materieller Begriffe, um diesen Sachverhalt zu schildern. Auch dort, wo von ‚Fleisch und Bein‘ die Rede ist, geht es letztlich um spirituelle Vorgänge.“

Spirituelles Spektrum

Es bleibt wohl eine unserer Illusionen, zu glauben, ein Leben ohne Angst leben zu können; sie gehört zu unserer Existenz und ist eine Spiegelung unserer Abhängigkeiten und des Wissens um unsere Sterblichkeit.
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