Wie sich der Mensch harmonisch entwickelt
Die Lehren und Tänze von Georg I. Gurdjieff
Gurdjieffs Leben
George I. Gurdjieff wurde um 1869 – die Angaben schwanken – im heutigen Gjumri (Armenien) geboren. Von griechisch-armenischer Abstammung, wuchs er im Kaukasus in einer multi-kulturellen und religiösen Tradition auf. Von hier aus unternahm er - bestens ausgebildet in Religion und Medizin - spirituelle Reisen von Ägypten bis Tibet. Bei diversen ethnischen Gruppen, Sufi-Schulen und Weisen des Ostens erwarb er ein profundes Wissen und tiefe universelle Erkenntnisse. 1914 begann er die erste Phase seiner spirituellen Lehrtätigkeit in St. Petersburg und Moskau. Während dieser Zeit stießen bedeutende Schüler wie der russische Journalist P.D. Ouspensky, der Komponist Thomas de Hartmann und dessen Frau, die Pianistin Olga de Hartmann zu seiner Gruppe. Mit ihnen floh Gurdjieff 1918 vor der Russischen Revolution nach Tiflis, wo sich ihnen der Bühnenbildner Alexandre de Salzmann und die Rhythmiklehrerin Jeanne de Salzmann anschlossen.
Schülerin: „Diese Suppe ist aber scharf.“ Gurdjieff: „Jede gute Sache ist scharf - das muss so sein.“
Die Flucht führte ihn über Deutschland, wo er zunächst in Berlin und dann am Dalcroze- Institut - das heute wieder als Kulturstätte renoviert werden soll - in Hellerau bei Dresden Fuß zu fassen versuchte. Als das nicht gelang, ging er weiter ...
Text aus: „Lexikon der Spiritualität“,
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