Gesundheit und Energie aus dem Wasserglas
Zwei Drittel unseres Körpers besteht aus Wasser, bei einem Neugeborenen sind es sogar nahezu 97 Prozent. Zehn Prozent der Körperflüssigkeit befinden sich als Plasma im Blut, die restlichen 90 Prozent als so genanntes Zytoplasma in den Zellen und deren Zwischenräumen. Das menschliche Gehirn soll sogar zu 85 Prozent aus Wasser bestehen. Es schwimmt in einer salzhaltigen so genannten Zerebrospinalflüssigkeit. Selbst 22 Prozent unserer Knochen bestehen aus Wasser und immerhin 2 Prozent unseres Zahnschmelzes.
„Bei der Rationierung des körpereigenen Wassers werden die Körperfunktionen streng überwacht. Keine Struktur erhält mehr als den für sie bestimmten Anteil, der sich jeweils aus ihrer funktionellen Bedeutsamkeit ergibt“, erklärt der amerikanische Mediziner Fereydoon Batmanghelidj. Absolute Priorität habe dabei das Gehirn.
KOMPLEXES SYSTEM
Bei so viel Flüssigkeit im Körper drängt sich die Frage auf, warum es so wichtig ist, noch zusätzlich zu trinken. Der Wasserhaushalt ist ein hochsensibles komplexes System. Ständig ist Flüssigkeit als Transporthilfe für Nähr- und Mineralstoffe im Organismus unterwegs, um Organe und Zellen damit zu versorgen, um unsere Körpertemperatur zu regulieren und um die Abfallprodukte des Stoffwechsels auszuschwemmen.
Der Großteil davon verlässt den Organismus über die Blase als Harn, ein Fünftel schwitzen wir aus. Bei heißen Temperaturen verdunstet die Körperflüssigkeit außerdem über den Atem.
Der erwachsene Mensch besteht zu 75 % aus Wasser, ein Neugeborenes sogar zu 97 %.
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