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Buchtipps

Rita Pohle
Weg damit! Entrümpeln befreit
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LIFECLEARING UND DOWNSHIFTING

LIFECLEARING UND DOWNSHIFTING

Das Leben vereinfachen und die Seele entlasten

Seit geraumer Zeit sind Begriffe wie Simplify, Lifeclearing oder Downshifting in aller Munde. Gemeint ist die Vereinfachung, das Herunterfahren und Entrümpeln im Privat- wie im Berufsleben. Das Außen spiegelt das Innen, sagen Psychologen. Deshalb wirkt sich das Sortieren, Aufräumen und Entsorgen von materiellen Dingen immer auch mental aus, ebenso wie die Reduzierung der Arbeitszeit, der täglichen Termine und Freizeitaktivitäten. Was sich in der Theorie einfach anhört, kann in der Praxis allerdings auch schon einmal schwierig werden…

„Ich müsste wirklich mal wieder meinen Schreibtisch aufräumen“, überlegte eine Kollegin kürzlich laut beim gemeinsamen Mittagessen. „Ich habe neulich die Sachen in meinem Keller sortiert. Du glaubst nicht, was ich da alles weggeworfen habe“, spricht ihr der Sitznachbar Mut zu. „Da trau ich mich gar nicht mehr rein. Ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen soll“, gibt sich die Kollegin resigniert.

So wie ihr geht es vielen. In wohl jeder Wohnung gibt es Ecken, die mit Kisten oder Kartons voll gestellt sind, oder Schubladen und Schränke, die überquellen. Gern werden Dinge, die im Moment nicht gebraucht werden, in den Keller oder auf den Dachboden verbannt. Irgendwann kommt der Moment, in dem das Entrümpeln unausweichlich wird. Das bringt nicht nur mehr räumlichen Platz, es hilft ebenso den Geist zu klären. Denn materieller Krempel belastet auch mental.

Ballast anhäufen

„Die meisten Dinge, die wir besitzen, sind nicht unmittelbar lebensnotwendig für uns“, meint die Feng Shui-Beraterin Rita Pohle. Sie fragt den Leser in ihrem längst zum Bestseller avancierten Buch Weg damit! Entrümpeln befreit, was er mitnehmen würde, wenn seine vier Wände in Flammen stünden. Die Antwort wird sicher bei den meisten ähnlich ausfallen, wie bei Rita Pohle selbst: „Es sind Kinder und Haustiere, die man retten würde, vielleicht noch unersetzliche Erinnerungsstücke.“ Wichtig seien auch noch Dinge, an denen man gerade arbeitet, wie Manuskripte oder die halbfertige Diplomarbeit. „Alles andere dagegen – Kleidung, Möbel, selbst Dokumente – ist zu ersetzen oder wiederzubeschaffen.“

Warum also häufen wir trotzdem so viele Dinge an? Was wir als lebensnotwendig erachten oder meinen, aufbewahren zu müssen, ist so individuell wie der menschliche Charakter. Während der eine im Küchenschrank bunt gemischt ein paar Teller und Tassen aufbewahrt, hat dort für den anderen Omas altes Service ebenso seinen festen Platz, auch wenn es nie benutzt wird und schon angeschlagene Stellen hat, einfach weil es ein Erbstück und mit Erinnerungen verbunden ist. Für manche gibt es nichts Schöneres als ein sich unter Büchern durchbiegendes Regal, während wieder andere ausgelesene Schmöker gleich weitergeben.

Irgendwann kommt der Moment, in dem das Entrümpeln unausweichlich wird. Das bringt nicht nur mehr räumlichen Platz, es hilft ebenso, den Geist zu klären. Denn materieller Krempel belastet auch mental.

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