Gelebte Spiritualität

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ – die spirituelle Praxis ist keine Weltflucht, sondern wird im Alltag erprobt und bestätigt. Erfahrene geistige Lehrer und Praktizierende schreiben über bewährte Wege und Methoden zur Klärung und Entfaltung des Bewusstseins.

Wo kommt „das Böse“ her? Gibt es quasi ein inneres Organ im menschlichen Körper, das Böses oder böse Wünsche und Gedanken, Worte und Taten produziert? Oder ist es zurückzuführen auf eine „teuflische“ äußere Manipulation, der wir ausgeliefert sind? Können wir uns dann vor dem Bösen schützen? Und wenn wir unsere eigene „Bosheit“ spüren, können wir uns dazu entscheiden, lieb zu sein? Können wir al...
Erst vor wenigen Jahrzehnten begegneten sich hierzulande östliche und westliche Spiritualität. Es gab etliche Missverständnisse, aber auch fruchtbare Verbindungen. Wie sieht der „spirituelle Markt“ heute aus?
„Die Frage, was der Buddha meinte, sagte und lehrte, der wir nachgegangen sind, führt uns zu dieser Antwort: Er verkündete dieselbe Wahrheit wie alle Religionen. Vermeintliche Unterschiede sind lediglich menschliche Fehlinterpretationen.“
Jeder Mensch hat mindestens einen Schutzengel – meist unbemerkt. Die hellsichtige Engel-Expertin Kermie Wohlenhaus beschreibt in ihrem neuen Buch, wie wir Engel sehen und hören und mit ihnen kommunizieren können. Die Kommunikation mit Engeln verläuft schneller als das gesprochene Wort. Engel können sofort eine Vision senden und sie im Bruchteil einer Sekunde erklären.
„Ich wünsche euch, dass ihr euren Meister nicht einen Tag lang vergesst! Mit ihm verbunden zu bleiben, ist eine große Gnade. Seinen Geburtstag zu feiern heißt, nach seinen Lehren zu leben. Dazu müssen wir ihn jedoch Tag für Tag begehen.“
„Auf dem spirituellen Pfad ist es unverzichtbar, regelmäßig zu meditieren. Hütet euch aber davor zu glauben: Nur viel hilft viel. Jede einzelne Minute, die ihr in Meditation seid, ist ein großer Segen und in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen.“
In seinem aufwändig gestalteten und in die Tiefe gehenden aktuellen „Yoga-Buch vom Leben und vom Sterben“ bereitet uns der bekannte Yoga-Lehrer Satya Singh auf unseren Tod und das Jenseits vor. Dazu gehört die Erkenntnis unserer selbstgewählten Aufgaben und Vorhaben für das gegenwärtige Leben.
Die meisten Menschen verdrängen die Gefühle von Angst, die mit der Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und Sterben, dem eigenen oder dem uns naher Menschen, verbunden sind. Und verpassen damit die große Chance, durch diese Begegnung eine tiefe innere Wahrheit und einen Schatz zu entdecken, der unter der Angst und der Begrenztheit unseres physischen Lebens liegt: Stille, Leere, Freude und Aufwa...
Was bedeutet die christliche Botschaft der Auferstehung, wofür stehen die Erfahrungen von Licht und die Begegnung mit Verstorbenen? Willy Peter Müller teilt seine Recherchen und Überlegungen mit.
Sheikh Hassan Dyck ist Vertreter des Naqshbandi-Sufiordens, dessen letzter Großmeister Maulana Sheikh Muhammed Nazim Adil al-Haqqani auf Zypern lebte und im Mai 2014 dort verstarb. Diese Linie des Naqshbandi-Sufiordens führt wie eine Kette in der vierzigsten Folge auf den Propheten Mohammed, den Gründer des Islams, zurück. Die Sufis gehen einen mystischen Weg des Islams, der aus dem Inneren her...
Der menschliche Körper ist allein schon als physisches Phänomen ein wahres Wunderwerk der Schöpfung. Noch Wunder-voller ist die Aura, das feinstoffliche Energie- und Informationsfeld, das diesem zugrunde liegt. Aurélienne Dauguet erläutert in ihrem Beitrag die Gesetzmäßigkeiten der Aura und den praktischen Nutzen des Aura-Lesens.
VORGESTELLT. Sri Aurobindo (1872-1950), hier im Gespräch mit Vertrauten, war einer der großen spirituellen Lehrer und ost-westlichen Brückenbauer des 20. Jahrhunderts. Sein „Integraler Yoga“ zielte auf die Herabkunft des Göttlichen in die irdische Inkarnation.
Wie oft kommt es vor, dass zwei oder mehrere Menschen vom gleichen Sachverhalt sprechen und doch aneinander vorbei reden! Warum? Was kommuniziert in uns, mit wem und wie? Was sind die wahren Gründe für Missverständnisse, wie entstehen sie und wie können wir sie überwinden?
Wir gebrauchen Worte, ohne ihre Bedeutung zu ergründen. «Philosophie» bedeutet «Liebe zu Gott», nicht schlussfolgerndes Denken. Ein Philosoph ist jemand, der Gott liebt. Daher sollten alle Philosophen sein.“
Im Dhammapada findet sich ein Wort, das meist mit „Steh auf!“ oder „Erwache!“ übersetzt wird. Im spirituellen Sinn bedeutet es jedoch, sich durch Selbst-Analyse über das Körperbewusstsein zu erheben und sich als unsterbliche Seele zu erkennen.
Der Worte werden heute so viel gewechselt wie noch nie zuvor. Doch nur Botschaften, die auf eigener Anschauung und Erkenntnis beruhen, erreichen das Herz des Empfängers. „Seht also erst und sprecht dann.“ (Sant Kirpal Singh )
Jede Subkultur hat ihre eigene Sprache. Sie ist Ausdruck und Funktion dessen, was vermittelt werden soll. In der Satsang- und Advaita-Szene gibt es interessante neue Ausdrucksweisen, die allerdings auch zu abstrakten Worthülsen ausarten können.
Wie kommt das jüngste Gericht zu seinem Namen? Wie läuft es im Einzelnen ab? Wer richtet wen und wie? Schlüsselwörter zum Thema enthüllen tiefer gehende Zusammenhänge.
Uns besser, größer, einflussreicher und somit auch machtvoller darzustellen, als wir in Wirklichkeit sind, liegt in der Natur des Menschen. Bedingt durch den Trend der medialen Selbstinszenierung, die vorherrschende Sozialisierung und einen weltzugewandten Geist erfährt das Thema der perfekten Eigendarstellung gerade Hochkonjunktur. Auf diese Gesinnung trifft man im Beruf, im Sport, in der Poli...
Nicht nur Shakespeare, sondern auch viele bedeutende spirituelle Meister haben das Leben mit einem Theaterstück verglichen. Das Bild kann helfen, weniger mit sich als Person identifiziert zu sein. Leon d’Avigdor setzt die Methode des Rituellen Theaters in Beziehung zur Advaita-Lehre.
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