Moderne Mystiker unter uns

Moderne Mystiker unter uns

Die ganz alltägliche Erfahrung der Transzendenz

Mystische Erfahrungen des Göttlichen lassen sich nicht erzwingen, aber man kann den geistigen Boden für sie bereiten. Wie das geht, erklärt Sarah McLean, eine erfahrene und bekannte Meditationslehrerin aus Arizona.

Sie kommen gar nicht so selten vor, jene spontanen Momente des Gewahrseins, der tiefen Verbundenheit mit dem Göttlichen. Vielleicht haben Sie auch schon so etwas erlebt, etwa beim Betrachten eines Sonnenuntergangs oder des sternübersäten Nachthimmels oder beim Lauschen auf das Wasser eines Baches. Diese Erlebnisse können einen von der Welt und ihrer Geschäftigkeit abrücken, obwohl man völlig präsent und klar ist. Das Herz weitet sich und öffnet sich ohne Hinterfragen für alles.

Mystische Erfahrungen erlebt man nicht, weil man besonders spirituell oder verdienstvoll ist. Oder weil man sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort befindet. Denn mystische Erfahrungen können sich bei jedem und jederzeit einstellen, ob man religiös ist oder nicht. Weder mühsames Training noch tiefschürfendes Denken noch Willenskraft müssen dafür aufgebracht werden. Eine mystische Erfahrung kann man nicht durch das Wünschen erzeugen. Und über mystische Erfahrungen zu lesen oder zu hören, ist etwas ganz anderes als sie selbst zu erleben.

„Lasst uns still sein, damit wir das Flüstern der Götter hören können.“ (Ralph Waldo Emerson)

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