Nahtod – Blick ins Jenseits
Erkenntnisse aus dem Sterben vor dem Sterben
Sie sind Banker und promovierter Wirtschaftswissenschaftler und beobachten für die Niederländische Zentralbank die Entwicklung der internationalen Finanzmärkte. Sie sind ebenfalls Präsident des niederländischen Zweiges der International Association for Near-Death Studies. Wie passen diese beiden Interessen zusammen?
Beide Interessen passen gut zusammen, auch wenn ich mich bisweilen im Spagat üben muss. Aber ich glaube, es ist wichtig, dass Nahtod- Erfahrungen nicht nur in medizinischer oder spiritueller Hinsicht betrachtet werden, sondern auch aus anderen Perspektiven. Wir müssen begreifen, dass wir weltweit unser Bestreben auf den langfristigen „Gemeinnutz“ konzentrieren müssen. Wenn ein Wirtschaftswissenschaftler diese Botschaft verkündet, hören die meisten eher hin, als wenn dies jemand sagt, der einen Nahtod erlebt hat.
Sie zeigen in Ihrem Buch „Der Himmel ist ganz anders“ auf, dass jede unserer Absichten Wellen schlägt und ihre Schwingungen sich um die ganze Welt verteilen – wie der berühmte Flügelschlag des Schmetterlings am Amazonas, der weltweit das Wetter beeinflusst. Doch leider überwiegen eher negative Gedanken und egoistische Handlungen in unserer Welt. Welche Auswirkungen hat das?
Alles, was wir tun und denken, beeinflusst alles; nichts geht verloren. Es ist eine Art Gesetz, dass sämtliche Energie bewahrt wird. Deswegen haben wir die Fähigkeit, durch unser Denken und Handeln Entwicklungen zu beeinflussen. Leider haben wir diese Fähigkeit bis jetzt nicht optimal zur Vertiefung und Verbesserung unseres Lebens mittels liebevoller Gedanken gebraucht. Aber wir hätten dies in unserer Hand. Wenn genügend Menschen verstanden haben, dass wir Teil des LICHTS sind und durch das LICHT tief miteinander und mit allem verbunden sind, dann werden sie sehr bewusst ihre Gedanken ausstrahlen.
Alles, was wir tun und denken, beeinflusst alles; nichts geht verloren.
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