Worum es im Leben eigentlich geht

Worum es im Leben eigentlich geht

Mariananda, Berliner Satsang-Lehrerin, spricht über ihre Lehre

Wir sind nicht immer nur gut und liebevoll. Jeder Mensch birgt einen Schatten, der jederzeit aktiv werden kann. Die Therapeutin Mariananda hat sich intensiv mit diesem Thema befasst. Im VISIONEN -Interview gibt sie uns erfrischende Antworten.

Mariananda, Sie haben ein sehr interessantes und erfülltes Leben geführt. Welche Stationen und Erkenntnisse erscheinen Ihnen heute als besonders wichtig? Oder ist alles nur „Story“?

Natürlich ist alles nur Story, aber ohne diese Story – egal ob eine riesengroße geträumte Illusion oder eine einmalige Gleichzeitigkeit von Geschehen und Geschehendem – würden Sie mir keine Fragen stellen und ich Ihnen keine Antwort geben… Wie sagte Ramana so schön: „If you know it is a story why don’t you act according to the story?“ (Wenn du dir darüber klar bist, dass es sich nur um eine Geschichte handelt, dann verhalte dich auch so! Anm.d.Red.) Also dann: Sie fragen, ich antworte. JETZT.

Wichtig? Was soll ich dazu sagen? Das einzige, was mir wirklich dazu einfällt, ist, dass mir schon mit 12 Jahren, am Todestag meiner Mutter, die Kraft, die Zuversicht und das Vertrauen gegeben wurden, um Gott und mir selber versprechen zu können: Ich werde herausfinden, was es mit dem Sinn dieses Lebens auf sich hat. Als Kriegsbomben-Kind, Halbwaise und Dauer-Umzugs-Wandernde hatte ich in meiner Umgebung bereits genug Leid und Verzweiflung erfahren, um dieser Frage nicht ausweichen zu können. Ich habe mich damals in dem kleinen Alpendorf vor dem Berg Nebelhorn hingekniet und laut zu Gott gesagt: Ich verspreche es, aber jetzt muss ich erst trauern gehen.

Erst wenn mir etwas wirklich bewusst ist, verändert es sich von alleine. (Mariananda)

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