Spirituelles Spektrum

Eine Fundgrube für Definitionen und Äußerungen namhafter Weisheitslehrer und Philosophen zu ausgesuchten Aspekten der Spiritualität. Die verschiedenen Facetten eines Themas werden in aller Kürze aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Gerechtigkeit ist als Thema so alt wie die Menschheit. Je mehr sie Gerechtigkeit in ihre Hand nimmt, desto mehr Ungerechtigkeit folgt nach. Nur göttliche Weisheit schafft den Ausgleich.
Meditation ist der Weg in die inneren Dimensionen des menschlichen Bewusstseins und erfährt ihre vollste Entfaltung in der Suche nach dem Göttlichen.
Ein wesentlicher Aspekt spirituellen Lebens, welches das göttliche Sein als Ziel hat, ist eine Persönlichkeit, die dieses Sein aus Erfahrung kennt und verkörpert. Leider sind diese Persönlichkeiten eine Seltenheit.
Der Bogen der Liebe umfasst das ganze Sein und findet seine Erfüllung im Göttlichen – darum entzieht sie sich letztlich allen Definitionen.
Das Christentum als Weltreligion ist in eine Vielzahl von Gemeinschaften zersplittert und uneins. In der Botschaft von Gott, der Mensch werden kann, und der Möglichkeit, in die Höhe des Göttlichen aufzusteigen, findet es jedoch die vielbeschworene Einheit.
Gegenüber seiner Umwelt führt sich die Menschheit destruktiv auf. Rücksichtslos und ohne Weitblick sind die Taten, vernichtungsorientiert begegnet man der Tierwelt. Nur eine radikale Umkehr im Handeln kann den Abwärtsstrudel in die Auslöschung aufhalten.
Trotz aller Modetrends und Anpassungen an die Moderne verweist der Buddhismus auf die zeitlose spirituelle Wahrheit von der Erlösung vom Leiden und den unermesslichen Wert innerer Freiheit.
In Krisen und Unglück wird der Ruf nach dem Wandel, ja sogar nach der Transformation des menschlichen Bewusstseins laut. Wie oft hat der Mensch aber einen Irrtum durch den nächsten ersetzt! Die Frage ist also berechtigt: Wem sollte man mehr vertrauen, menschlichem Wissen oder göttlicher Weisheit?
Coincidentia oppositorum – das Zusammenfallen der Gegensätze hat die Philosophen, Wissenschaftler und Mystiker schon immer beschäftigt. Hier berühren sich das Weltliche und Göttliche auf paradox verständliche Weise. Eine innere Wahrheit, der sich keiner entziehen kann, leuchtet hier auf.
Der rastlose Lärmmensch kennt nicht den geheimnisvollen Grund des Augenblicks. Das Eingangstor ist die innere Stille. Sie ist der Beginn einer Reise ins Unermessliche, die von außen nach innen in die Welt der Wirklichkeit des Seins führt.
Echte Esoterik hat mit Geheimnistuerei gleich welcher Art nichts zu schaffen, aber durchaus mit „Geheimnis” – mit einer verborgenen Wahrheit, die auf einem bestimmten Weg enthüllt werden kann.
„Wenn wir uns mit Geburtshoroskopen beschäftigen, erkennen wir, dass der Mensch einen bestimmten Handlungsspielraum und einen ganz speziellen Platz innerhalb des kosmischen Gesetzes einnimmt.“
„Wir können unsere Aufmerksamkeit auf das Glück oder das Unglück, auf das Glück im Unglück oder auf das Unglück im Glück oder auf alles zusammen richten. Wir haben die Wahl.“
„Es geht darum, alles loszulassen, um alles auf einer neuen Ebene zurückzuerhalten. Hierbei gelangen wir zu einer völlig neuen Sichtweise mit einer daraus resultierenden Freiheit und ‚inneren’ Losgelöstheit von den Dingen.“
„Der Traum ist eine experimentelle Vorrichtung der Natur, um dem Bewusstsein durch die Entwicklung einer Selbst-Vorstellung die Erfahrung von Realität in ihrer vollsten Gestalt zu ermöglichen.“
„Um die Quelle der Intuition zum Sprudeln zu bringen, ist es wichtig zu erkennen, dass alles Wissen, alle Wahrheit dieser Welt in Ihnen liegt.“
„Unsere Spezies hat Wege gefunden, damit ein immer größerer Anteil der Menschheit in Frieden leben kann. Dieser Rückgang an Gewalt ist ein Impuls, die Kräfte von Zivilisation und Aufklärung hoch zu schätzen, durch die er möglich wurde.“
Es bleibt wohl eine unserer Illusionen, zu glauben, ein Leben ohne Angst leben zu können; sie gehört zu unserer Existenz und ist eine Spiegelung unserer Abhängigkeiten und des Wissens um unsere Sterblichkeit.
„Der Glaube setzt die Vernunft voraus und vollendet sie; die Vernunft lässt sich ihrerseits vom Glauben erleuchten und trägt zum Verstehen der Offenbarung bei.“
„Ein Mythos vergegenwärtigt in Form einer Erzählung einen unbekannten und unvorstellbaren Inhalt so, dass er die Wahrheit zeigt, nicht die Wirklichkeit.“
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