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Paul Gillmann, Autor

Paul Gillmann, 1950 in Bern (CH) geboren, arbeitet als astrologisch-psychologischer Lebenscoach und lebt im Raum Bern.


Artikel des Autors


Astrologisch wird der Kommunikationsbereich in der Regel weitgehend über den Planeten Merkur sowie das Zeichen Zwillinge und Haus 3 ergründet und analysiert.
Im geflügelten Wort „Schein oder Sein“ klingt immer ein empfundenes Missverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit an, das Erklärungen fordert. Wichtige Erkenntnisse darüber finden wir im universellen Gesetz von Inhalt und Form. Dass diesem Phänomen niemand entkommt, wird uns spätestens dann klar, wenn wir erkennen, wie viele ausgeprägte Charakteristiken von astrologischen Zuordnungen sich vor allem als kompensatorische Schein-Fähigkeiten herausstellen, mit denen wir nur individuelle Mankos überspielen.
Die astrologischen „Gesellschaftsplaneten“ Jupiter und Saturn nehmen überall dort eine übergeordnete Stellung ein, wo Recht und Gerechtigkeit im Spiel sind. Wenig hinterfragt wird aber, warum Saturn im Vergleich mit Jupiter traditionell einen so unvorteilhaften Ruf genießt. Da stellt sich die Frage: Ist diese ungleiche Beurteilung auch gerechtfertigt?
In der Juni-Ausgabe haben wir uns mit der Entwicklungsachse im Horoskop (Haus 4/Haus 10) befasst und gezeigt, wie uns familiäre und gesellschaftliche Prägungen beeinflussen und wir nebst unserem „horizontalen“ äußeren Alltag auch die innere „vertikale“ Ausrichtung beleben sollten. Diesmal setzen wir uns mit der inneren Zentrierung und der Annäherung an den inneren Kraftpunkt auseinander. Zudem gehen wi...
Die Astrologie bietet uns die Möglichkeit, unserem ganz persönlichen Lebensmodell auf die Spur zu kommen. Ein tieferer Blick auf die Entwicklungsachse in unserem Horoskop entschlüsselt unsere wahre Identität mit unseren substanziellen Bedürfnissen (Haus 4) und ermöglicht uns, sie schließlich in den Alltag (Haus 10) einzubringen.
Wir wollen an dieser Stelle über den gängigen astrologischen Ansatz hinausgehen, bei dem Beziehungen und Bindungen vor allem aus Sicht des siebten Hauses analysiert werden. Wir verfolgen die Hintergründe unseres Beziehungsverhaltens als Prozess und betrachten im Grundhoroskop alle drei Häuser des dritten Quadranten näher.
Die Ökonomie findet eine wichtige astrologische Entsprechung auf der Häuserachse 2/8. Interessante Anhaltspunkte dazu finden wir im jährlich wiederkehrenden Wachstumszyklus der Natur, aber auch im Umgang mit Macht, Abhängigkeit und Missbrauch auf den Entwicklungswegen alter Kulturen.
Der Planet Mars wird regelmäßig, rund alle zwei Jahre, für gut zwei Monate (scheinbar) rückläufig. In diesem Jahr kommen wir zwischen Anfang März und Mitte Mai wieder in diese Phase. Die Gelegenheit ist also günstig, uns der verborgenen Natur zu widmen, die uns zum Rückblick, zur Selbstreflektion und zum Anpacken von Unerledigtem drängt.
Den Begriff „Lebensfreude“ kann man sehr vielfältig verstehen. Seine astrologische Einordnung erfolgt üblicherweise über das Sonnenprinzip und das Element Feuer. Bei tieferem Ergründen zeigt sich, dass die Feuerelemente mit den drei Zeichen Widder, Löwe und Schütze (und deren Herrschern Mars, Sonne und Jupiter) sich gegenseitig beeinflussen. Lebensfreude hängt somit von bestimmten Bedingungen ab.
Transformation und Wandlung sind wichtige und unvermeidliche Veränderungen auf unserem Entwicklungsweg. Wann immer im persönlichen Lebenslauf Veränderungen anstehen, gehören die astrologischen Energien um Skorpion/Pluto zu den treibenden Kräften.
In unserem Kulturkreis, wo das Schrille und Laute den Alltag dominiert, sind Menschen mit einem höheren Bedürfnis nach Ruhe und Stille besonders benachteiligt. Ihre natürlichen Ansprüche werden immer mehr übergangen. Dieser Minderheit von stillen Menschen ordnet die Psychologie rund einen Viertel unserer Bevölkerung zu. Grund genug, deren besondere Neigungen einmal genauer anzuschauen.
Wann immer sich etwas der menschlichen Logik, dem „gesunden Menschenverstand,“ entzieht oder rätselhaft erscheint, wird es schnell dem Übernatürlichen zugeordnet. Viele solcher Einschätzungen beruhen jedoch nur auf einem Mangel an entsprechender Sachkenntnis. Genauso wird auch die Astrologie immer wieder in Kontroversen verwickelt, die vorwiegend auf vorurteilsbehafteter Unkenntnis und Pseudowissen gründen.
Wenn es in der Astrologie um Emotionen und Gefühle geht, stehen die Mondenergien im Mittelpunkt. Wegen der sich ständig verändernden, leicht zu beobachtenden Lichtphasen nimmt der Erdtrabant unter den Himmelskörpern sowieso eine Sonderstellung ein. Durch die zyklisch verlaufenden Phasen wurde er deshalb schon früh, als die Menschen die Mysterien des nächtlichen Himmels zu ergründen suchten, zu einem wichtigen Bezugspunkt.
Symbolträchtig trat Uranus am 13.3.1781 kurz vor der Französischen Revolution physisch ins Bewusstsein der Menschheit. Mit der Parole „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ wurde in Frankreich eine umwälzende Epoche von Befreiungen eingeläutet, die wegweisenden Einfluss auf die Menschenrechte in ganz Europa ausübten.
Die Einbeziehung von Transiten laufender Planeten ist ein wichtiger Teil des astrologischen Handwerks. Über dieses Werkzeug zeigt sich erst richtig, wie viel permanente Dynamik wirklich in einem Horoskop steckt. Zudem tragen Analysen laufender Transite dazu bei, die Zeitqualität aktueller Lebenssituationen und -prozesse besser einzuordnen oder zu verstehen.
Viele Kulturen haben ihre eigenen Mythen zur Schöpfungsgeschichte. In der christlichen Welt gründet diese vorwiegend auf der biblischen Genesis nach Mose: „Am Anfang schuf Gott...“ oder der noch spirituelleren Auslegung von Johannes im Neuen Testament: „Am Anfang war das Wort...“
In der Astrologie wird Kreativität in erster Linie den beiden Bühnen auf der Häuserachse fünf/elf und den Löwe/ Sonne- und Wassermann/Uranus- Energien zugeordnet. Bei vertieftem Eingehen auf Kreativitätstheorien zeigt sich aber, dass zu schöpferischem Gestalten wesentlich mehr erforderlich ist.
Die Sonne nimmt im Geburtshoroskop eine herausragende Stellung ein. Das sehen wir bereits daran, dass die meisten Menschen das Zeichen ihrer Geburtssonne kennen.
Glück und Glücksempfinden lassen sich am besten über den Gegenpol des Unglücks verstehen. Die Hintergründe zu erfahrenem Glück hinterfragen wir ja selten. Falls wir jedoch meinen, Unglück zu erleiden oder dass uns Glück versagt bleibe, werden Ursachen, Verursacher oder Schuldige recht schnell erkannt.
Interessant am Burnout ist vorerst, dass er nicht als eigenständige Krankheit klassifiziert wird. Dieses Negativbefinden, hervorgerufen durch längerfristige Stressreaktionen, basiert auf einem Ungleichgewicht zwischen den Anforderungen der Umwelt und dem persönlichen Leistungsvermögen. Aufgrund der Vielfalt möglicher Symptome (Herzkreislauf-, Magendarmerkrankungen, Erschöpfung, depressive Zustände etc.) wird von einem Burnout-Syndrom1 gesprochen. Patienten werden dann auch nach ihren spezifischen Krankheitsanzeichen behandelt. Das typische Burnout-Krankheitsbild wird so vielsagend als Problem persönlicher Lebensbewältigung bezeichnet. Syndrom: In Medizin und Psychologie mehrere mögliche Symptome, deren Zusammenhang für eine Erkrankung bekannt ist. Um die Erkrankung typischerweise zu diagno...
Eine erste Unterteilung von Meditationstechniken gelingt schon mal in der Unterscheidung zwischen den aktiven und passiven Formen. Diesen Ansatzpunkt, nämlich die männlichen, aktiven (Feuer- und Luftzeichen) und weiblichen, passiven (Erd- und Wasserzeichen) Tierkreiszeichen, kennt auch die astrologische Energielehre.
Wer will schon in „Plutos Unterwelt“ hängen bleiben? Dort, wo die Strategien der Macht ausgeheckt und am helllichten Tag umgesetzt und ausgelebt werden. Die Astrologie gibt Erklärungshilfen an die Hand, um die plutonischen Strukturen der Macht zu durchschauen und fürs Leben daraus zu lernen.
Astrologische Disziplinen sind ursprünglich aus der Sichtweise der Urvölker gegenüber der Natur entstanden. Ausgehend von Sonne und Mond und dem späteren Einbezug der klassischen Planeten sind sie darauf angelegt, sowohl die Natur als auch die dahinter stehende Schöpferkraft zu erfassen, zu verstehen und abzubilden. Die so entstandenen kosmischen Signaturlehren sind Sammlungen wichtiger Zusammenhänge zwischen den Konstellationen der Gestirne, den Naturprozessen und dem irdischen Leben.
Gelegentlich gehen Geschichten um die Welt, von denen vermutlich nur der Wind weiß, woher sie kommen und wohin sie gehen. Plötzlich beschäftigen sich so viele Menschen damit, dass sie für die Medien interessant werden. Das trifft auch auf die unüberschaubaren Geschichten um den Maya-Kalender zu. Wortführer aus vielen Lebensbereichen und Weltanschauungen schalten sich in die Diskussion ein, was stets mehr Publizität nach sich zieht. Logischerweise entwickeln sich d...
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