Astrologie als Entwicklungshilfe

Astrologie als Entwicklungshilfe

Anlagen erkennen und fördern

Wie stark beeinflusst uns die Erziehung? Die neuesten Antworten der Persönlichkeits- und Genforschung auf diese Frage decken sich mit längst bekanntem astrologischem Wissen. Bezieht man es in Forschung und Familie von vorn herein mit ein, lässt sich viel menschliches Leid vermeiden.

DER EINFLUSS DER ERZIEHUNG.

Beim Deuten eines Horoskops wird oft hinterfragt, wie stark die Erziehung uns Menschen beeinflusst. Nach den Psychologen und Astrologen, die alle stets daran interessiert waren, hier mehr Licht ins Dunkel zu bringen, gibt es nun seit einiger Zeit eine neue Gilde: die Genforscher. Aus ihrem Bereich entstammen folgende Worte: „Wie es aussieht, sind Vorlieben, Charakterzüge, körperliche und geistige Stärken wie Schwächen zu einem nicht geringem Maße in unserem Erbgut verankert, und sie lassen sich nur in begrenztem Umfang durch Erziehung und Training formen.“ Und das sagt ja auch die Astrologie, welche seit jeher von einem schicksalhaften Angelegtsein spricht.

In den 70er Jahren lud mich der Präsident der graphologischen Gesellschaft Dr. Gilomen aus Bern ein, mit ihm gemeinsam astrologische mit graphologischen Gutachten zu vergleichen. Dabei gelangten wir immer wieder zu denselben oder ähnlichen Resultaten. Einmal legte ich ihm eine meiner astrologischen Analysen vor. Sie ließ einen recht energischen und vitalen Horoskop-Eigner erkennen, dessen Mars – Prinzip für Wille und Dynamik – stark gestellt war. Dr. Gilomen pflichtete mir bei und zeigte mir ein Schriftstück des betreffenden Klienten: Dieser hatte mit dem Kugelschreiber beim Schreiben so stark aufgedrückt, dass die Schrift noch auf der Rückseite zu sehen war.

Von dem Persönlichkeits-Psychologen Jens Asendorpf, Professor an der Berliner Humboldt-Universität mit dem Fachgebiet Persönlichkeits-Psychologie, stammen die Worte: „Die Psychologie unterscheidet fünf Ebenen, auf denen Persönlichkeiten variieren. Etwa 50 Prozent der Variabilität sind den Erb-Anlagen geschuldet, die anderen 50 Prozent Umwelt-Einflüssen. Belegt durch Langzeitstudien wissen wir: Bis zum Alter von 50 Jahren nimmt die Stabilität der genannten Dimensionen zu. Freud hatte also Unrecht: In früher Kindheit wird gar nichts festgelegt! Und selbst im jungen Erwachsenen-Alter ist die Persönlichkeitsbildung nicht abgeschlossen.“

„Was ist schicksalhaft in uns angelegt?“, fragen die Genforscher. Die Astrologie könnte mehr Licht in dieses Dunkel bringen.

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