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Gotteserfahrung und die Transformation des Ego

Das Thema Psychotherapie und Spiritualität hat gerade in den letzten Jahren große Beachtung gefunden, nicht zuletzt deswegen, weil bei vielen PsychotherapeutInnen selbst der Wunsch nach Sinnfindung, Tiefe und Transzendenz verstärkt auftritt. Sylvester Walch geht der Frage nach, wie Gotteserfahrungen in der psychotherapeutischen Praxis berücksichtigt und integriert werden können.

„Es ist so viel Licht da, göttliches, strahlendes Licht. Seine Gegenwart ist überwältigend... Es ist zu viel für mich und Tränen der Seligkeit, des Überwältigtseins brechen aus. Das ganze Sein ist ausgebreitet, Ihm entgegen. Frieden, Seligkeit, Glück, Liebe, Schönheit, eingetaucht in das Eine, aufgehoben, wie eine Blüte, die sich ganz öffnet, sich Ihm entgegenhaltend… Tränen strömen unentwegt, tiefes Weinen dringt aus dem Innersten, ein hoher erschütternder Ton des Weinens steigt gerade und hoch auf in den Himmel. Es ist nicht Schmerz über Irdisches, es ist Erschütterung und Erlösung, die Überwältigung durch Seine Schönheit – unglaublich, dass so viel Schönes und Erhabenes existiert, unauslöschbar.“ So schildert eine Seminarteilnehmerin nach einer holotropen Atemsitzung ihr eindrucksvolles Erlebnis.

Im spirituellen Erwachen wird der Suchende gefunden, denn er ist für das offenbarende Erlebnis bereit. Der Erfahrende fühlt sich von etwas Größerem getragen und mit allem verbunden. Es kommt zu Lichterscheinungen, Energiephänomenen, spontanen Zuständen des Glücks, der Hingabe und der Demut. Davon tief bewegt, ist man gleichzeitig gelassen und ruht in der inneren Mitte.

Um diese Erfahrungsdimensionen im Laufe der Zeit besser in unser Leben integrieren zu können, müssen die inneren Strukturen geweitet und umgebaut werden, um die freiwerdenden Kräfte tragen zu können. Durch eine regelmäßige spirituelle Übungspraxis lernt der Suchende, seine öffnenden Erfahrungen in konkretes Handeln umzusetzen.

Dabei müssen wir Widerstände beseitigen, die im Wesentlichen durch unser Ego aufgebaut wurden. Das lehren uns nahezu alle spirituellen Schulen.

Wenn wir parallel zu unserem Engagement für eine bessere Welt die spirituelle Praxis vertiefen, werden unsere gesellschaftlichen Aktionen wahrhaftiger, einfühlsamer und authentischer im Dienste des Ganzen stehen, da die egozentrischen Bedürfnisse in den Hintergrund treten.

Sylvester Walch

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