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„Ich denke, also bin ich...“

Wahre Philosophen gewinnen Erkenntnis nicht aus Büchern oder ihrem Denken, sondern durch Einsicht in sich selbst. In diesem Sinne war René Descartes ein wahrer Philosoph, wie die Geschichte seines Diktums „Ich denke, also bin ich“ zeigt.

WIE ALLES BEGANN. „Ich denke, also bin ich...“ Als René Descartes (1596-1650) diesen Satz formuliert, sind Naturwissenschaft und Philosophie fest in der Hand der katholischen Kirche. Von ihren Lehrmeinungen abzuweichen, kann lebensgefährlich (Galileo Galilei) oder tödlich sein (Giordano Bruno). Descartes will Philosophie und Forschung auf einen unabhängigen „sicheren Urteilsboden“ (Edmund Husserl) stellen, der nur der Wahrheit verpflichtet ist. Drei Träume in  einer Nacht (10./11.11.1619) weisen ihn an, die Wahrheit nicht mehr bei der Kirche (1. Traum) oder in Bücherwissen (3. Traum) zu suchen, sondern bei sich selbst.

Das zentrale Traumgesicht beginnt mit einem „Donnerschlag, der den Philosoph [sic] wachwerden lässt“, und endet mit einer Licht-Erscheinung: „Sein Zimmer ist in glänzendes Licht getaucht ... wie von einem geheimen Feuer, das die Gegenstände neu konturiert und in ungeahnter Klarheit aufscheinen lässt.“ (1) Descartes nennt es das „Licht einer wunderbaren Einsicht“, das ihm „die Schätze aller Wissenschaften“ offenbart habe.

Doris Radke

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