Unsere Seele spricht zu uns in der Sprache der Träume. Ihre Deutung ist deshalb eine sehr individuelle Angelegenheit, die Achtsamkeit und Respekt erfordert.
S eit Menschen träumen, versuchen sie, ihre Träume zu deuten und in konkrete, dem Wachbewusstsein zugängliche Botschaften zu übersetzen. Und Menschen träumen schon immer, jede Nacht, sogar jede Minute jeder Nacht - selbst jene, die sich nicht daran erinnern. Unser Gehirn ist im Schlaf erstaunlich aktiv, nur eben anders aktiv als im Wachzustand. Die Bedeutung, die Träumen beigemessen wurde, war je nach Zeit und Kultur sehr verschieden (mehr dazu in der VISIONEN-Ausgabe 3/18); heute lässt sich grob unterscheiden, dass sie als Ausdruck unterdrückter, meist sexueller Wünsche wahrgenommen werden (Freud), als Botschaften des Unbewussten, das sich kollektiver Symbole bedient (Jung), oder als bloße „Hirngewitter“, Aufräumarbeiten in unseren SynapTräume sind mit einer individuellen Symbolik verschlüsselt.
Martina Pahr