Die Erde ist im Wandel. Dies ist kein neues Phänomen, sondern ein Prozess, der sich auf dem blauen Planeten seit dem Urknall abspielt. Allerdings hat sie noch nie so ein Tempo dabei vorgelegt wie derzeit.
Schuld daran ist ein Wesen, das in der Erdgeschichte nur einen Wimpernschlag ausmacht, aber so großen Einfluss auf die Natur und das Klima nimmt, wie keine andere Lebensform zuvor: Der Mensch. Doch obwohl die Veränderungen seit Jahrzehnten immer offener zu Tage treten, verhallten die Stimmen derer, die darauf aufmerksam machten, lange ungehört.
Eine unbequeme Wahrheit
Seit rund dreißig Jahren widmet sich der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore der globalen Erwärmung. Setzte sich während seiner Amtszeit an der Seite von Bill Clinton dafür ein, den Treibhauseffekt zu verringern, und führte eine Kohlesteuer ein, um den Abbau fossiler Brennstoffe einzuschränken.
Claudia Hötzendorfer





