Kaum ein Wort wird in und außerhalb der esoterischspirituellen Szene so unterschiedlich gedeutet und benutzt wie der Sanskrit-Begriff Karma.
Christian Salvesen hat sich auf Spurensuche begeben: Was bedeutet Karma in den östlichen Weisheitstraditionen – und was bedeutet es für uns heute, jetzt?
Was verbinden Sie, liebe LeserInnen, spontan mit dem Begriff „Karma“? Schwer oder leicht? Gebunden oder frei? Und welche weiteren Begriffe tauchen auf? Gesetz, Kausalität, Schicksal, Handeln, Wiedergeburt, Schuld, Strafe, Belohnung, Gewohnheit, Verantwortung, Freiheit, Sex? All das – ja auch Sex – hat mit Karma zu tun. Zwar heißt der zu Unrecht so berüchtigte Text, wo am Rande ein paar sexuelle Stellungen erwähnt werden, nicht Karma-, sondern Kamasutra. Und „Kama“ bedeutet in etwa „zur Welt der Sinne gehörend“, während „Karma“ in den alten vedischen Schriften vor allem die rituelle Opferhandlung bezeichnet.
Christian Salvesen





