Magazin Visionen - Einfach. Besser. Leben.

Durch eine tiefgreifende mystische Erfahrung wurden das Leben und die Sichtweise von Gianni Balducci radikal verändert. Seit mehr als acht Jahren begleitet er als spiritueller Coach Menschen auf ihrem Weg.

Welchen Beruf haben Sie gelernt?

Ich habe zuerst den Beruf Koch gelernt und nach Weiterbildungen in verschiedenen Bereichen der Gastronomie auch Restaurants geführt. Später machte ich weitere Ausbildungen im kaufmännischen Bereich und IT.

In welchem Bereich sind Sie derzeit tätig?

Im Moment arbeite ich selbstständig in meiner Praxis, dort gebe ich Einzelsitzungen und begleite Menschen bei verschiedenen Lebensthemen. Zusätzlich veranstalte ich wöchentlich einen Vortrag mit anschließender Meditation in verschiedenen Städten der Schweiz. Mehrmals im Jahr biete ich Tages- und Wochenseminare an.

Was möchten Sie sein?

Ich möchte nichts sein, ich drücke mein Sein täglich aus.

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Ich liebe es, zu essen. Für mich gibt es nicht nur ein Lieblingsessen, sondern mehrere – sowie eine gute mediterrane, indische oder arabische Küche.

Sind Sie Vegetarier? Flexitarier? Veganer?

Ich bin Vegetarier.

Welche drei menschlichen bzw. spirituellen Werte sind Ihnen wichtig?

Achtsamkeit, Wahrhaftigkeit und Barmherzigkeit.

Was ist Ihr Traum vom Glück?

Glück ist für mich nicht ein Traum. Jeder Mensch/Wesen ist das Glück. Die Frage ist, ob er bereit ist, sein Glück auszudrücken. Das ist das wahre Glück.

Was wäre für Sie das größte Unglück?

Als ich vor 14 Jahren meine Beine nicht mehr bewegen konnte, war das eine sehr schwierige Zeit (Unglück) für mich. Heute weiß ich, dass ich ohne diese Erfahrung nicht da wäre, wo ich jetzt bin. Das große Unglück erwies sich als Segen…

Was bereitet Ihnen Bedenken oder Sorgen in Bezug auf den Planeten Erde oder die Menschheit?

Sorgen bereitet mir nichts, da ich weiß, dass alles seinen Sinn, seine Richtigkeit hat. Es wäre aber dienlich, wenn sich der Mensch wieder erinnert, dass er mit allem verbunden ist und dass jeder Schritt seine Konsequenz hervorruft. Das Resultat erleben wir gerade: die dualen Pole der Menschheit sind sehr weit auseinander, weil alle meinen, sie seien im Recht. Jetzt wäre es dienlich, mit Mitgefühl, Respekt und Barmherzigkeit weiterzugehen und Kompromisse zu machen.

Sind Sie karitativ oder ehrenamtlich engagiert?

Wenn ja, wie bzw. wo? Von allen meinen Tätigkeiten fließen 20 % der Einnahmen in verschiedene unterstützende Projekte. In Indien, in der Nähe von Delhi, unterstütze ich einen guten Freund und er verteilt es, wo es gerade nötig ist. In der Schweiz und überall, wo es gerade nötig ist, da höre ich auf meine innere Führung…

Wann bzw. in welchem Alter haben Sie angefangen, sich für Spiritualität zu interessieren?

Bis 28 Jahren lebte ich mein Leben und dachte, alles ist so, wie ist. Nach einem tiefgründigen mystischen inneren Erlebnis veränderte sich meine Wahrnehmung und ich erkannte das Geistige, das Energetische hinter allem. Da eröffnete sich eine neue Welt, und die innere Führung bzw. Gott machte sich stark bemerkbar.

Meditieren Sie? Wie? Seit wann?

Ich meditiere und bete jeden Tag, mal mehr, mal weniger. In der Meditation lasse ich es fließen, es darf so sein, wie es ist. Die Gebete sind Dankesgebete für alles was war, ist und sein wird, denn ich weiß, dass alles seinen Grund und Sinn hat.

Was ist „Gott“ für Sie?

Gott ist für mich alles, was existiert, nicht existiert und wiederum existiert. Die Kraft, die alles schafft, die Möglichkeit der Möglichkeiten. Für mich gibt es nur Gott, Gott ist für mich Vater und Mutter zugleich, ich erkenne Gott in mir sowie in allem, was existiert.

Wie möchten Sie sterben?

Wir werden geboren, um eines Tages zu gehen (sterben). So wie die Geburt habe ich das Sterben als natürlichen Prozess angenommen und losgelassen. Wenn der Tag kommt, dann soll es geschehen, wie es sein darf.

Und dann?

Seit mehr als 8 Jahren darf ich Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten, mehrere sind auch gegangen, weil es ihre Zeit war zu gehen. Schön ist es immer, wenn sie sich von der anderen Seite melden. Für mich ist es kein Glaube, dass es weitergeht, ich weiß es; und jeder, der die Bereitschaft dafür gibt, wird es selber erfahren.

Was ist Ihre größte Schwäche bzw. Ihr größter Fehler? Was sind Schwächen?

Die Frage ist, ob ich mir die Möglichkeit und Offenheit schenke, damit dort, wo ich mich schwach fühle, Veränderung geschehen kann. Niemand ist perfekt oder fehlerlos, Fehler sind für mich nicht gut oder schlecht, es sind Erfahrungen.

Was ist Ihre Strategie dagegen?

Ich bin überzeugt, dass wir alles in uns tragen. Wo ich Bereitschaft gebe, können neue oder andere Wege entstehen, und Schwächen wandeln sich in Stärken. Ich nehme jede Erfahrung als Wegweiser, wie ich weitergehen möchte, in Respekt und Dankbarkeit. Nicht was war ist wichtig, sondern wie ich weitergehen möchte. Was machen Sie in Ihren Mußestunden? Diese nehme ich an und respektiere sie und schenke ihnen meine Wertschätzung, dann ist es kein Müssen mehr, es wird ein Dürfen.

Welche Vision haben Sie für die nächsten zehn Jahre?

Dass ich meine Gaben und Fähigkeiten wie meine innere Liebe für alles, was ist, weiterhin teilen darf. Dass ich wie in der Vergangenheit meine Familie und Freunde an meiner Seite haben darf.

Was sind für Sie die wichtigsten Projekte für dieses Jahr?

Es gibt sehr viele Projekte dieses Jahr, eines davon ist das Wochenseminar in Zypern, weitere Seminare in der Schweiz, Deutschland und neu in den USA. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeiten.

Inspiration & Information
gianni-balducci.ch

FOTO: Mathias Jenni, Switzerland

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