Um Bäume, Flüsse oder Berge nicht mehr nur als »natürliche Ressourcen« anzusehen, wäre es eine Möglichkeit, sie als Mitlebewesen zu klassifizieren – als Verwandte.
Mir geht es darum, das Universum zu subjektivieren, denn wir haben ja gesehen, wohin uns die Objektivierung geführt hat. Zu subjektivieren heißt, das Andere nicht mehr zu vereinnahmen, zu kolonisieren, auszubeuten. Und sich auf eine große Erweiterung des Denkens und Vorstellens einzulassen. – Ursula K. Le Guin, visionäre Autorin
Sind Flüsse Lebewesen – oder Ressource für Mensch und Tier? Erkennen wir das Eigenständige und Lebendige ihres Wesens an und geben ihnen eigene Rechte? – Robert Macfarlane, wichtiger Autor des Nature Writing, entdeckt in seinem neuen Buch in Flüssen den Ursprung und Grund des Lebens. Sie brauchen Freiheit, um sich als ein gesundes, von Menschenhand ungestörtes Ökosystem zu entfalten. Unser Rechtssystem sollte diese Freiheit lebendiger Flüsse schützen.
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