Wie der Atem uns mit dem jetzt, mit uns selbst ud mit allem verbindet – eine Einladung zur Rückkehr in unsere ursprüngliche Lebendigkeit.
Mit dem ersten Schrei eines Neugeborenen beginnt unser Dasein – mit einem letzten, leisen Ausatmen endet es. Was dazwischen liegt, ist ein unsichtbarer Faden aus Millionen von Atemzügen, der unser Leben durchwebt – oft unbemerkt, selbstverständlich, wenig beachtet, selten gewürdigt. Und doch ist der Atem immer da. Er begleitet uns überall auf Schritt und Tritt, ganz gleich, was wir tun. Er trägt uns nicht nur durch den Alltag, sondern öffnet Tore zu innerer Heilung, spiritueller Tiefe und kosmischer Verbundenheit.
Jeder Atemzug verbindet uns mit uns selbst und mit unserem Gegenüber. Für Thich Nhat Hanh (1926–2022), den weltbekannten vietnamesischen Zen-Meister, ist das bewusste Atmen der Weg zur Achtsamkeit und inneren Ruhe.
Tina W. Engler





