Daniel Schreiber ist ein schwuler Schriftsteller. Während der Corona-Pandemie erlebt er sich überwältigt von Einsamkeit.
Er verarbeitet sein Leiden mithilfe uralter und ‚urfreundlicher‘ Praktiken. Allein heißt das Buch, in dem er seine Erfahrungen beschreibt.
Leben allein
Jeder kennt es. Als schwuler Mann ohne festen Partner, ohne Familie, kennt Daniel Schreiber es besonders gut. Lebt man nur mit sich selbst, fordert das Alleinsein besonders heraus.
Die Einsamkeit schwillt an und ebbt wieder ab, manchmal macht sie sich als ein akutes Gefühl bemerkbar, dann vergisst man sie wieder, oder sie lässt sich leicht beiseiteschieben, bis sie einen abermals kalt erwischt. Unabhängig davon, ob man freiwillig allein lebt oder nicht, unabhängig davon, wie viele Freundinnen und Freunde man hat, unabhängig davon, wie gut man sein Leben organisiert.
fs





