Wenn wir in der wilden Natur sind, können wir uns auch mit der eigenen inneren Wildnis verbinden – und so zu Heilung und Lebensfreude finden.
Pupak Haghighi berichtet von ihren Workshop-Erfahrungen in den schottischen Highlands, die als Anregung für die eigene Heilungsreise dienen
Manche mögen unter „Wildnis“ unreguliertes Chaos verstehen. Pupak Haghighi definiert sie dagegen so: „Für mich ist Wildnis Natur – ursprüngliche Natur, so, wie sie ist. Kein Garten, kein kultivierter oder gepflegter "Ort.“ Das Wort „wild“ kommt im Englischen von „self-willed“, selbstbestimmt. „Eine wilde Landschaft hat ihren eigenen Willen, im Gegensatz zum Garten wurde ihr nicht der des Gärtners aufgeprägt“, erläutert sie.
Die iranisch-japanische Aktivistin hat die gemeinnützige Organisation Trees for Hope gegründet, die mit „Rewilding“ – Wiederverwilderung – des Atlantischen Regenwaldes an der Westküste Schottlands ein Zeichen der Hoffnung setzen will. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem schottischen Naturfotograf und Ökologen Alan Watson Featherstone, bietet sie Workshops an, in denen die praktischen Restaurierungsmaßnahmen ...
Martina Pahr





