Was wir für die Meinung der Mehrheit halten, der wir uns naturgemäß gern anschließen, ist oft eine verzerrte Realität.
Entwicklungspsychologe Todd Rose verrät, wie die kollektive Illusion funktioniert und wie wir unsere persönliche Integrität bewahren können.
In einer Welt der Überinformation, in der wir alle mit weit mehr Information gefüttert werden, als wir bewältigen können, fällt es uns ironischerweise immer schwerer, uns eine eigene Meinung zu bilden oder „informierte“ Entscheidungen zu treffen. Unser Wissen umfasst weit mehr als das, was wir selbst beobachten und erfahren können, und ist so für uns nicht verifizierbar. Diese Fülle an verfügbarem Input erschlägt uns förmlich. Wenn unser Gehirn zu viele Optionen und Daten hat, ist es überfordert und sucht nach Abkürzungen, die zuverlässig in die Irre führen.
Martina Pahr





